Bon Jour

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Zusammenfassung
113 Bon Jour

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Da Huwa Hansl hot si hoia an Urlaub gleist,
und is mit’n Fliaga ins scheene Frankreich greist.
A gonz a toll’s Hotel – er hot nit gsposcht,
da gehts gonz nowi zua – des hot a glei gwoscht!

Bein easchtn Fruastuck sitzt a nit aloa,
des is fei – da kust adiam an Ratscha toa,
er stöd si bei sein Gegeniwa fie:
„Huwa Hansel“ und glong eam die Hand gach hie.

„Bon Jour“ sogg da Oa – i moa es is a Franzos,
da Hansl gwoschz – mit’n Ratschn is do nit vü los.
Sie prowian si z’vaständign, is owa nit vü zmochn,
Irgendwie vasteh’n sie sie owa guat – hommb vü z’Lochen.

Jedn Tog – „Bon Jour“ und „Huwa Hansel“ a da Fria,
nocha treffn sie sie auf d’Nocht bei da Bar unt auf a Bier:
„Bon Jour“ sog da Hansl – er glabb er hots vastondn – des is so da Brauch!
Da Franzos gibb eam Hand sog „Huwa Hansel“ und moand des is schlauch!

Beschreibungen und Ausdrücke

hoia = heuer
gleist = geleistet
gsposcht = gespart
nowi zua = nobel zu
gwoscht = gemerkt
easchtn = ersten
aloa = alleine
adiam = manchmal
Ratscha = Tratsch, Unterhaltung
glong = reicht
gach = schnell, sofort
da Oa = der Andere
gwoschz = merkt es
a da Frai = in der Früh
oft treffen = dann treffen
is schlauch = ist schlau