D’Hö(lle)

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feuer
Zusammenfassung
21 D'Hö(lle)

ein Witz als Gedicht
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Der Ignaz hot si im Rausch dastessen,
hot a da Rem des Fudaloch vergessen.
Denkt, dass an Himmi send z’wenk Leit,
drum schaut er lieber, was a da Höh unt geit.

Boid sowenk Leit zun Arweten sand,
muass er wieda ois toan, boit’s die Oan nit tand!

Da Toifi fiaht’n in die erschte Kumma,
um an Tisch huck’nd Manda umma,
Bier und Schnaps steht auf’n Tisch,
der Schweinsbrodn mit Knedl schaug si frisch.

An nexten Raum geht’s ganz wüd auf!
Auf d’Weiwaleit liegn die Manda drauf,
Ois ochitz’d, juchez’d – es is a Freid,
eam gfreit’s, das des do herunt a geit!

So geht’s dann weida Raum fi Raum –
die Aug’n weand oiwei greassa, er glab des kaum!
Dass er hin is, tuat’n eam richtig gfrein,
do herunt is bärig – da weascht nix fein.

An letzten Raum is tuiflisch hoas,
es stinkt oast wira Knofischoas.
Den oan homm’s auf’s Wognradl aufibunten,
jetzt homm’s den echten Höhraum gfunten!

Da oan häng nackert a der Wand und schreit,
den oanan ziachn’s bein Ohrwaschl – ja bist no gscheit!
Der Ignaz weascht jetz blass und blasser,
warum weascht der jetz gsotten an hoassen Wasser?

Sog ma was des jetzt is – wos i jetz moan
wia passt des Grausige jetz zu den Oan?
Do sog der Toifi gonz verstoin:
„Die Katholiken homb des krad so woin“

Beschreibungen und Ausdrücke