Die Kuh

Das Bild zum Gedicht

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Zusammenfassung
ein Aufsatz meines Freundes Otto Schlaipfer
geb. 1938 - verstorben im September 2016
Otto war also damals 12 Jahre alt.

ich habe die Rechtschreibfehler absichtlich aus dem Original übernommen
ich würde ihm heute ein glattes "sehr gut" geben
Inhalt und Rechtsschreibung!

Zur Erinnerung an einen guten Freund, der in seiner Umgebung viel Freunde gespendet hat
Zum Vorlesen hier klicken!

kuh1Die Kuh ist ganz mit Rinderleder überzogen. Hinten hat sie den Schwanz mit einem Büschel dran, damit jagt sie die Fliegen weg, damit sie nicht in die Milch falen.

Die Hörner braucht die Kuh zum Stoßen und das Maul zum Brüllen. Unter der Kuh hängt die Milch, sie ist zum Ziehen eingerichtet. Wenn die Leute daran ziehen, kommt die Milch. Die Milch wird niemals gar, die Kuh macht immer mehr. Wie sie dass macht, haben wier noch nicht gehabt.

Sie hat einen feinen Geruhch, denn der macht die gute Landluft, man riecht ihn schon von weitem.

Der Mann von der Kuh ist der Ochse. Er sieht genauso aus wie die Kuh, nur hängt unten keine Milch dran. Darum ist der Ochse auch kein Säugetier. Mann verbraucht ihm zum Arbeiten. Ochse ist aber auch ein Schimpfwort, genauso wie Bulle. Ein Bulle ist eine alte Kuh, die hat auch unten was dranhängen, aber da kommt keine Milch meer heraus.

In Spanien heißen die Kühe Stiere, daß sind irgendwelche Verwanden von unserer Kuhrasse. Die Kuh kriegt jedesmal ein Kalb, wie sie das macht, das haben wier noch nicht gehabt.

Aus dem Kalb macht man auch Kalbshaxen und aus dem was übrigbleibt, macht man Stiefel.

kuh2Manchmal macht man auch gar nichts daraus, läst es aufwachsen und man macht dann die Kuh oder den Ochsen daraus, wie man es gerade braucht.

Wenn die Kuh tot ist, bringt man sie zum Metzger, damit Rouladen daraus werden.

 

der komplette Lebenslauf (Grabrede)

Beschreibungen und Ausdrücke