Lukas

Mia send Oma und Opa won, er is jetz do,
is ois g’sund und munta, mia sand so froh,
jetz muas da Opa amoi zun Poppei schaug’n,
saggra, warum hu auf oamoi Wossa in die Aug’n?

„A so a g’stiascht Mannei, moggst man amoi geben?
I tat’n hoid so gean streichin und sonft heben,
i pass g’wies auf, brauchst die nid grab’n,
i hu do Erfohrung, des moggst ma g’labn!

Schaug wira s’Grinsen u’fong!
Und mit sein kloan Hantei um mein Finga g’long,
bist a kloana Schlingl, des tuat mi g’frein,
do wea ma’s mitnond lustig hobn, do weascht nix fein!

Tat da gean hoifen, boidst di um wos bemühst,
Radlfohn leana, mitnond Schifohn wonnst wühst,
a kloans Bachei mit di Stoa aufstauen,
oda oafoch nur gonz stad iwa die Gipfi schauen.

Mid dir reden, wonn dei Heaschz is schwaar,
a bei an Liebeskumma fie di do sei, wonn’s krod waar,
zuaschaugn wia’st groß weascht und deine Wege gehst,
mid dir stoiz sei, wennst mit’n Zeignis vou ins stehst!“

Boid da im Leben große Schiffi entgegenkemmand
und dir die Sicht auf des Wesentliche nemmand,
loos oiwei auf dei Heaschz und loss die nia verwirren,
wos’d mit Liab mochst is guad – do kust di gor nia irren!

Bualein, jetz hu i scho hibbsch weit in die Zukunft g’schaut,
wea ma jo sechen, ob des mit die gonzen Traam hihaut,
wünschen tat is maa’s, des tat mia hoit taugen,
Herrgott saggra, jetz hu i schon wieder Wossa in d’Augen!