Handy

Das Bild zum Gedicht

Urin
Zusammenfassung
256 Handy
August 2013

von einem Zeitungsbericht, der viel Verständnis für alltägliche Beobachtungen gebracht hat
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In da Zeidung homms die Wochen g’schriebn:
Auf da Uni in Bristol homms a Handy mit Urin betriebn!
Mit mikrobiellen Brennstoffzellen soid des geh,
do kunnt ma an Haufen Goid einsporen – des war ja schee!
Wia die Batterie g’fühd weascht geht ma nit recht ei!
Bei in Mandaleit kunnt des jo no miggla sei,
bei d’Weiwaleit woas i owa nit – a bein besten Wühn,
wia dia so a kloas Handy aufdafühn!
I hoff, die ganze G’schicht is wohr,
wei mir weascht dadurch ja einiges klor!
I woas jetzt, wos Leit tand wonns bein Handyleit‘n aussizischen,
und nocha auf ihrem Handy mit die Finga ummawischen!
Beschreibungen und Ausdrücke

homms = haben sie
g'fühd weascht = gefüllt wird
Mandaleit = Männern
kunnt = könnte
jo no miggla = wäre das vielleicht möglich
Weiwaleit = Frauen
woas i owa = weiß ich aber
besten Wühn = beim besten Willen
kloas = kleines
aufdafühn = auffüllen könnten
Leit tand = Leute machen
wonns = wenn sie