Unfall

Das Bild zum Gedicht

Unfall
Zusammenfassung
193 Unfall 2011

Ursachenforschung nach einem Unfall - von einem Witz abgeleitet
Zum Vorlesen hier klicken!

„Ja Datti, wia schauggst den du jetz aus!
Warum liggst Du vabunden da im Krankenhaus?
Sie hommb ins ug’ruafen, mia soind glei kemma
und s’Waschzoig und an Pütschama mitnemma!“

„I huck im Auto, do hear i wia mi wer iwahoin wü.
Schaugg in Rückspiagl, i hu scho so a komisch Gfüh!
Is a Fock, rosarot und goid – i hu gmoand i spin,
dra beim Lenkradl, damit i nit in seina Fohrspur bin!

Do hear i‘s TaTüh vo da Feiawehr, sichs hinta mia!
A Polizei mit Blauliacht bei da Seitentia,
a Hubschrauber geht auffi und sinkt wieda schnoi
i druck aufs Gas, damit i die dicke Sau iwahoi!

Da Schwitz rinnd ma ocha, des is nit schee,
da fong mei Auto u auf- und niedergee!
I woas ma nit z’hoiffn, reiß auf die Tia,
vo do weck woas i nix mehr, s’wor aus mit mia!“

„Jo Datti, do wor dei Reim groß!
Sie hommb di aussaklaub unter an weissen Roß!
Woast jo, du tuast an Glühwein so leicht gwon –
in dein Rausch soidst nit mit‘n Weihnachtskarussel fohn!“

Beschreibungen und Ausdrücke

Datti = Kosewort für Mann, Vater
liggst = liegst Du
vabunden = verbunden
hommb = haben
ug'ruafen = angerufen
Pütschama = Pyjama
iwahoin = überholen
Fock = Schwein
goid = gold
gmaond = gemeint
Schwitz = Schweiß
rinnd ma ocha = rinnt mir herunter
z'hoiffn = zu helfen
Tia = Türe
vo do weck = von diesem Moment
dei Reim = dein Glück
aussaklaub = herausgezogen
so leicht gwon = so schnell spüren