Semi

I hu amoi an Hund k’hobb, is scho long her,
bi traurig g’wen, wira gonga is, woit eigentlich koan mehr.
Jetz homma wieda oan, hod si so ergeben,
er hod mi u’gschaugg und drinn wor a in mein Leben!

Er is jetz guad oa Johr, er hod vüh g’leand,
is jo wichtig, damit’s nette Hund’ln weand,
boid a zu mir kimmb, mid’n Schwanzei noggelt
und wia a Narrischer zwischen die Fias ummawoggelt,

woas i, wenn si ebba nia auf an Hund einlossen hod,
kennd a nid, wos liaben und geanhom hoast, und es is schod.
Mia schenken dem Hund a wenk Liab und Zeit,
wos er ins z’ruggschenkt, is woi des Schenste wos geit:

A Hund kimmb ins Leben, sei Liab bleib besteh,
a boid die easchte Euphorie vorbei is, is des schee,
wennst da sein Liab vadeand host, is des fie imma,
sei Schwonzwedeln und sei Blick vaändad si nimma.

Wennst mit eam red’st, damit’st aus da Einsamkeit kimmst,
oda damit’st nid aloa bist, auf an Spaziergong mitnimmst,
wennst eigentlich a Hond brauchat’st, die die druckt
und auf oamoi a koade Nosen g’spiast, die sie herhuckt,

donn is woi sicher, des merkst nocha schnoi,
er schaugg da durch deine Augen direkt in d’Soi!
Er iwalegg nid, ob er mid dir oidwean mecht,
er mocht des oafach, die Zuaneigung is echt.

Schneeboin schmeissen is des scheenste wos geit!
Do bi i direkt a wenk neidisch auf die Lebensfreid,
an Schneeboin mochen und schmeissen mit Schwung,
er hintennoch und zum Abschluss a beherzta Sprung,

dass nur mehr Schwanzei aussaschaug,
des steckt direkt u, boid ma sigg, wia eam des taug!
Do weascht ma soiwa z’frieden, mid dem wos ma hod,
is eigentlich vüh z’söten und des is woitan schod.

Is fei, boid ma bein Schuachbandlbinden g’woscht,
ma hod an Freind, der mit da Zung iwas Gschicht driwafoscht,
boid i’n streichit und zu mir zuacha k’hoit,
tat i gean der Mensch wean, fie den a mi hoit.